Oliver Stone PDF Drucken E-Mail

Lebenslauf:

William Oliver Stone wurde am 15. September 1946  in New York geboren. Er ist nicht nur, wie in Scarface, als Drehbuchautor sondern vor allem auch als Regisseur und Produzent bekannt.

 

Nach seiner Schulzeit ging er an die Universität von Yale, dort hielt er es aber nicht lange aus. Es zog ihn nach Vietnam, wo er zuerst als Englischlehrer arbeitete. Nach einem kurzen weiteren Aufenthalt in Yale ging er wieder nach Vietnam. Diesmal aber als Soldat an der Front. Er wurde zweimal verwundet und erhielt verschiedene Auszeichnungen für besondere Tapferkeit. Nach der Rückkehr aus dem Krieg landete er an der der New York University, wo er an deren Filmhochschule ein Studium begann und dieses 1971 auch erfolgreich beendete. Seine ersten Versuche als Drehbuchautor waren nicht besonders von Erfolg gekrönt, mit dem Script zu „Die Herrscherin des Bösen“ stellte sich jedoch langsam Erfolg ein.

 

Ab dieser Zeit kam er durch verschiedene Drogenvergehen immer wieder in Konflikt mit dem Gesetz. Als er das Drehbuch für Scarface schrieb, bekämpfte er gerade seine Kokainsucht.

 

Danach erst kam jedoch seine große Zeit als Regisseur. Mit „Platoon“ und „Geboren am 4. Juli“ konnte er jeweils einen Oscar gewinnen. Diese Filme lösten vor allem in den USA große Kontroversen aus, da sie den Vietnamkrieg sehr kritisch thematisierten. Darauf folgten weitere politisch motivierte Filme wie „John F. Kennedy – Tatort Dallas“.

 

Oliver Stone hat eine beeindruckende Reihe von Preisen und Auszeichnungen gewonnen, wobei seine 3 Oscars natürlich besonders herausstechen. Außerdem wurde er mit einem Stern auf dem berühmten Walk of Fame in Hollywood geehrt.

 

Filmografie (als Regisseur):

1974: Die Herrscherin des Bösen
1981: Die Hand
1986: Salvador
1986: Platoon
1987: Wall Street
1988: Talk Radio
1989: Geboren am 4. Juli
1991: The Doors
1991: John F. Kennedy – Tatort Dallas
1993: Zwischen Himmel und Hölle
1994: Natural Born Killers
1995: Nixon – Der Untergang eines Präsidenten
1997: U-Turn – Kein Weg zurück
1999: An jedem verdammten Sonntag
2004: Alexander
2006: World Trade Center
2008: W. – Ein missverstandenes Leben
2010: Wall Street: Geld schläft nicht